Low Vision Kreis e.V.

Hilfen zum Besseren Sehen

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Aktuelles vom LVK

Zentrum für seltene Erkrankungen

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(aus Schwäbische Tagblatt, Angelika Bachmann)

Nicht mal Ärzte wissen voneinander

Zentrum für seltene Erkrankungen wird fast überrannt

Vor etwa einem halben Jahr gegründet, wird das Zentrum für seltene Erkrankungen (ZSE) am Uni-Klinikum von Rat suchenden Patienten fast überrannt. Die große Resonanz zeigt, welchen Bedarf es für solche Zentren gibt.

Hilferufe aus ganz Deutschland landen auf dem Schreibtisch von Olaf Rieß und seinen Kollegen:  Wer an einer seltenen Erkrankung leidet, ist bislang bei der Suche nach Spezialisten auf sich allein gestellt. Das Tübinger Zentrum will das ändern und Patienten und Ärzte zusammenbringen.

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Regensburger Wissenschaftler entschlüsseln Mechanismus der Genablesung in Sehzellen

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(aus Ophthalmologische Nachrichten)

24.08.2010 (BIERMANN) – Defekte in Stäbchen- und Zapfenzellen sind als erbliche Netzhauterkrankungen bekannt und können zu einer fortschreitenden Erblindung führen. Bislang aber war nur in Ansätzen geklärt, wie die Produktion von Proteinen in den Sehzellen gesteuert wird, um die Funktion der Sehzellen zu sichern.

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Neuer gentherapeutischer Ansatz bei Achromatopsie

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(aus Ophthalmologische Nachrichten)

24.08.2010 (BIERMANN) – Die Achromatopsie ist eine erblich bedingte und bislang unheilbare Augenkrankheit. Die Betroffenen nehmen Farben nicht wahr, haben eine sehr geringe Sehschärfe und leiden unter erhöhter Lichtempfindlichkeit sowie Augenzittern. Einem Forscherteam um den LMU-Pharmakologen Prof. Martin Biel und Prof. Mathias Seeliger vom Universitätsklinikum Tübingen ist es im Tiermodell erstmals gelungen, die Sehfähigkeit bei Achromatospie wiederherzustellen.

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Neues Mitglied in Winsen / Luhe

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Mit Bernfried Papp (Optik Maack) reiht sich das nunmehr 40. Mitglied in den Low Vision Kreis e.V. ein. Wir heißen den neuen Kollegen ganz herzlich im Verein willkommen und können mit ihm den ratsuchenden Kunden mit eingeschränkter Sehleistung eine weitere Adresse für qualifizierte Problemlösungen bieten.

 

Makuladegeneration - „Licht am Ende des Tunnels“

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Unter dieser Überschrift berichtete Prof. Dr. med. Frank Holz (Leiter der Uni-Augenklinik Bonn) in der Zeitschrift für praktische Augenheilkunde (ZPA) über
die Suche nach wirksamen Therapien für die trockene Spätform der AMD, die geographische Atrophie.

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Makuladegeneration - Es gibt Optionen

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

In den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte in Verständnis, Diagnose und Therapie der altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) erreicht. Obwohl es noch keine echte Heilung gibt,kann man die Erkrankung heute verlangsamen oder sogar die Sehschärfe verbessern und erhalten.

Die altersbezogene Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache einer wesentlichen Verschlechterung des Sehvermögens im Alter. 30 % der über 70-Jährigen sind in unterschiedlicher Ausprägung von einer frühen Form betroffen. Etwa 8 % dieser Altersgruppe leiden an der späten Form der AMD, die mit dem Verlust des zentralen Sehvermögens einhergeht. Lesen, Erkennen von Gesichtern oder Autofahren sind dann meist nicht mehr möglich.

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Lichtschimmer? - Migräne

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Bostoner Forscher haben herausgefunden, warum Licht die Kopfschmerzen bei Migränepatienten verschlimmert. Sie wiesen eine Verbindung nach zwischen lichtempfindlichen Zellen im Auge und Zellen im Gehirn, die für die Schmerzweiterleitung verantwortlich sind.

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Alzheimer-Krankheit - Bald Früherkennung per Augenscan?

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Eine schnell durchführbare Messung soll künftig helfen, Morbus Alzheimer bereits in einem frühen Stadium zu erkennen. Deutsche Wissenschaftler und Unternehmen erforschen jetzt im Forschungsverbund „MINDE“ ein Diagnoseverfahren, das die Augenlinse bzw. Netzhaut des Patienten mit unschädlichem Laserlicht durchleuchtet. Die heutige klinische Diagnostik ist sehr unterschiedlich und stützt sich auf Beobachtungen von Angehörigen (Fremdanamnese), bildgebende Verfahren der Radiologie (CT, MRT und PET), kognitive und Gedächtnistests sowie den Ausschluss anderer neurodegenerativer Erkrankungen. Diese meist sehr aufwendigen und teuren Verfahren erlauben jedoch keine frühzeitige Diagnose.

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Innovationen 40plus - Formstabile Kontaktlinsen-Alternative

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Die Deutschen werden immer älter. Augenärzte und Augenoptiker können diese Entwicklung schon heute spüren, da somit auch der Anteil der Alterssichtigen steigt. Bei der Presbyopie-Korrekturwerden Kontaktlinsen künftig voraussichtlich eine immer größere Rolle spielen.

Die Anforderungen der Generation 40plus an ihre Sehhilfe sind hoch. Neben scharfer Sicht und gutem Kontrast in allen Entfernungen werden auch einfache Eingewöhnung, schnelle Anpassung und natürlich eine optimale Gesundheitsverträglichkeit erwartet. Diese Hürden waren für multifokale Kontaktlinsen
– also Mehrstärkenlinsen für alle Sehentfernungen – in der Vergangenheit oft hoch. Das kam daher, dass sowohl in der Ferne als auch in der Nähe Zugeständnisse an die Sehschärfe gemacht werden mussten. Auch die Beeinträchtigung des Tränenfilms bei der Generations 40plus – Stichwort: trockene
Augen – stellt eine Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass formstabile Kontaktlinsen immer wieder im Fokus der Forschung stehen. Sie entziehen dem Auge keine Flüssigkeit und die Brillanz ihrer Optik bietet das Potenzial für eine multifokale Korrektur.

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Gentest kann Augenlicht retten

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Menschen, die am Von-Hippel-Lindau-Syndrom (VHL) leiden, können aufgrund kleiner Gefäßtumoren im Auge erblinden. Zwar tritt die Krankheit selten auf, doch meist sind innerhalb einer Familie mehrere Angehörige betroffen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät diesen Familien deshalb zu einem Gentest. Mit Hilfe eines Gentests können die Ärzte jene Verwandten finden, die ebenfalls zu erblinden drohen. Wie die DOG berichtet, rettet ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit das Augenlicht. An der Erbkrankheit VHL erkrankt etwa einer von 40.000 Menschen.

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Auge – Spiegel der Gesundheit

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(aus "Augenlicht" 2/2010)

Das Auge ist ideal für eine schonende Diagnostik. Mit geübtem Blick und innovativen Untersuchungsmethoden kann der Augenarzt Anzeichen vieler Allgemeinerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen schon in einem frühen Stadium erkennen.

Ein Blick auf die Hornhaut kann Aufschluss geben, wie es um den Fettstoffwechsel bestellt ist: Sind hier ringförmige Ablagerungen zu sehen, kann dies ein Zeichen für eine erhebliche Fettstoffwechselstörung sein. Diese Fettablagerungen beeinträchtigen das Sehen nicht und sind bei Patienten in höherem Alter nicht selten. Finden sie sich jedoch schon vor dem 50. Geburtstag, dann ist Vorsicht geboten: Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, ist dann deutlich erhöht.

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